Erfolgreich in der Arbeitsintegration

Seit 25 Jahren engagiert sich das SAH Zentralschweiz erfolgreich für Menschen, die sich in die Arbeitswelt und die Gesellschaft integrieren wollen. An der Jahresversammlung befasste sich ein Referat von Dorothee Guggisberg, Direktorin Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern, mit dem künftigen Wandel in der Arbeitsintegration.

Jahresversammlung SAH Zentralschweiz 2017

Beat Däppeler, Präsident des SAH Zentralschweiz, freute sich, Regierungsrat Guido Graf an der Jahresversammlung des SAH Zentralschweiz begrüssen zu dürfen. Aus Anlass des 25jährigen Jubiläums des Hilfswerks richtete er dabei gleich einen Wunschkatalog an den Gesundheits- und Sozialdirektor des Kantons Luzern. Guido Graf seinerseits überbrachte dem SAH Zentralschweiz im Namen der Luzerner Regierung die besten Wünsche zum Jubiläum und bedankte sich für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit.

Der Blick zurück aufs Betriebsjahr 2016 fällt rundum positiv aus: 2016 erreichte das SAH Zentralschweiz einen Umsatz von rund 14.4 Mio Franken – das entspricht einer Zunahme von gut 25%. Zurückzuführen ist dieses Wachstum vor allem auf die Übernahme der Ateliers für Frauen – eine zusätzliche Diversifizierung, die die Gesamtorganisation stärkt und stabilisiert.
Auch die anderen Bereiche des Hilfswerks sind 2016 gewachsen: Mit Bildung im Strafvollzug ist das SAH Zentralschweiz mittlerweile in 28 Strafvollzugsanstalten schweizweit tätig, der Bereich Arbeit und Bildung wuchs um 13%, das Regionalbüro Zug und der Bereich Migration Co-Opera entwickelten sich kontinuierlich weiter. Das Restaurant Libelle schloss die dreijährige durch die Drosos-Stiftung unterstützte Aufbauphase per Ende 2016 erfolgreich ab. Seit Anfang dieses Jahres wird die Libelle selbsttragend geführt. Insgesamt konnte das SAH Zentralschweiz im Berichtsjahr 21 neue Stellen schaffen (dies entspricht rund 11 Vollzeitstellen).

Im Anschluss an den statutarischen Teil der Jahresversammlung referierte Dorothee Guggisberg, Direktorin Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern, zum Thema „Arbeitsintegration im Wandel“. Sie ging auf die herausfordernden Entwicklungen am Arbeitsmarkt ein, Stichworte dazu sind etwa die Globalisierung, die Digitalisierung oder auch die Migration. Insbesondere die Gruppe der 46- bis 65-Jährigen in der Sozialhilfe sei wachsend. Für eine auch in der Zukunft gelingende Arbeitsintegration brauche es Innovation und ergänzende Modelle. Staat, Wirtschaft und Arbeitsintegrationsinstitutionen gemeinsam seien gefordert, Lösungen zu entwickeln. Dies koste Zeit und Geld, aber es lohne sich, dieses für Arbeitsintegration zu investieren.

Ihre Kontaktpersonen

Elisabeth Gebistorf Käch, Leiterin Kommunikation
elisabeth.gebistorf@sah-zs.ch

Andrea Schultheiss Schmidiger, Assistenz Kommunikation/Fundraising
andrea.schultheiss@sah-zs.ch

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